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Program/
Masterstudium/
Diplom/

Diplom - Cuno Brullmann

• Betreuer
Cuno Brullmann

 

• Termine

Zu Diplombesprechungsterminen und -präsentationen ist eine Anmeldung im TISS zu der jeweiligen Termingruppe notwendig.
255.051 Diplomandenseminar sollte abonniert werden. 

 

• nächste Diplombesprechungen(-korrektur):    

 

 

Dienstag 07. November 2017, 16:00

Dienstag 21. November 2017, 10:00

Mittwoch 10. Januar 2018, 14:00

Mittwoch 24. Januar 2018,

dann wieder im März

 

jeweils in der Abteilungsbibliothek

(Änderungen vorbehalten)

Anmeldung bitte im TISS

 

 

• nächste DiplomPRÄSENTATION (-abgabe):  

 

Dienstag  07. November 2017, 13:00 (vorverschoben)

Mittwoch 10. Januar 2018, 10:00

 

  

• Diplom Methodik

• Diplom – eine Herausforderung

Das Diplom soll eine Herausforderung sein, der spannendste Moment des Studiums.
Das Diplom ist ein Moment der freien Entfaltung, frei von ökonomischen und gesetzlichen Beschränkungen, eine Freiheit, die in der praktischen Arbeit des Architekten nicht mehr gegeben ist. Das heißt aber keineswegs, dass es sich nicht mit der Wirklichkeit auseinandersetzen soll. Es darf Gesetze und Gebräuche kritisieren und neue Vorschläge machen.

• Bezug zur Realität

Eine Utopie kann faszinieren. beweist man aber ihre Realisierbarkeit, wird sie zur Realität, verstärkt sich das Konzept.

• Wahl des Themas

Jedes Thema ist interessant, vorausgesetzt, daß man kreative, persönliche Neuerungen einbringt.
Die Themenwahl für die Diplomarbeit ist völlig frei. Das wichtigste an der Wahl des Themas ist die Möglichkeit der/des 
eigenen Initiative
eigenen Konzepts
eigenen Erfindung

• Arbeitsmethode

Eine Diplomarbeit muss eine zeitlich beschränkte, intensive Arbeit sein. Zu lange dauernde Arbeiten werden nicht besser und langweilen den Verfasser und den Betreuer. Der
zeitliche Rahmen für die Bearbeitung der Diplomarbeit ist auf ein Jahr festgelegt. Ist nach Ablauf eines Jahres kein positives Ergebnis absehbar, muss ein neues Thema vorgeschlagen werden.

Um Verzögerungen zu vermeiden, sollte vor Arbeitsbeginn ein Zeitplan bestimmt werden, der dann strikte einzuhalten ist.

Wahl des Themas +
Entwicklung des Programms  →   für beides zusammen ca. 1 Monat
Forschung über das Thema
Entwicklung des Projektes
Schlussdarstellung

• Anforderungen

Die Hauptkriterien für die Beurteilungen sind:

das persönliche, eigenständige Konzept, die Erfindung
der Bezug zur Realisierbarkeit
die Kommunikationsqualität der Schlussabgabe

Für die Diplompräsentation wird eine Darstellung verlangt, die für sich selbst spricht,
ähnlich einer Wettbewerbsabgabe, d.h. sie muss auch ohne mündliche Erklärungen
verständlich sein.
Die Mittel sind völlig frei wählbar, aber ihre Wahl muss die Qualität des Projektes hervor-
heben.
Man muss verstehen können:
was die Aufgabenstellung ist (kritische Wahl des Programms)
Arbeitsmethodik
die wichtigsten Konzepte durch vereinfachte, klare Schemen
Realisierbarkeit durch Details mind. 1:10 (größer möglich)

Den dreidimensionalen Darstellungen ist Vorrang zu geben (Modelle etc.)
Die Abgabe muss als Gesamtbild betrachtet werden. Ihre graphische Gestaltung muss so
sein, dass die persönlich innovativen Ideen hervorstechen. Es ist interessant, die Paneele
aus der Distanz zu betrachten (wie die Jury) und zu sehen, wie sie wirken.

Es ist auch gut zu wissen, welche die kommunikativen Kräfte der einzelnen Elemente
sind. Oft ist es so, dass die Interessen des Betrachters hierarchisch wie folgt aufgeteilt
werden können:
1) Modell 2) Perspektiven 3) Fassaden 4) Schnitte 5) Pläne 6) Situationsplan.
So sollte die Qualität der Darstellung auch dieser Reihenfolge entsprechen.

Die schriftliche und theoretische Arbeit ist projektbezogen. Sie dient vor allem dazu,
das Projekt zu begründen, Grundlagen zu erforschen. Es sind die begleitenden Notizen,
die zu Projektentwicklung gehören.
Die schriftliche Arbeit dient auch zur Archivierung der Projekte in der Bibliothek der
Universität, d.h. sie muss eine kurze Programmzufassung wiedergeben, welche die wichtigsten Konzepte zeigt und das Projekt dokumentiert. Das Auseinanderfalten von Plänen ist zu vermeiden. Das Format des Berichts kann A4 oder kleiner sein (A3 ist in Ausnahmefällen möglich). Dieses Dokument kann auch als Referenz für zukünftige Arbeitssuche dienen.  Es muss dementsprechend gestaltet sein.

Die grafische Qualität und Klarheit sind sehr wichtig. Es kommt nicht auf die Quantität
sondern auf die Qualität an. Ein kurzer, prägnanter Bericht mit vielen Photos, Skizzen
und Zeichnungen ist besser als eine langweilige Dokumentation.

 

• Einschreibung

Um ein Missverständnis oder eine zu große Diskrepanz in der Architekturauffassung
zwischen Betreuer und Studenten zu vermeiden, erfolgt die Bewerbung mit der Abgabe
eines Portfolios in Papierform der bisherigen Arbeiten, welches die Interessen und persönliche Auffassung des Kandidaten hervorhebt. Ebenso soll das Portfolio eine vollständige Auflistung der absolvierten Entwerfen mit Betreuernamen und einen Lebenslauf beinhalten.
Nach dem Ausfüllen eines Datenblattes in der Erstbesprechung der neuaufgenommenen Diplomanden werden diese von der Abteilung in die Whitelist im TISS für die LVA Diplomandenseminar Brullmann eingetragen, um sich zukünftig zu Terminen anmelden zu können.
Weiters  muss das Diplomarbeitsthema am Dekanat vom Diplomanden angemeldet werden (über TISS online).

• Korrekturtermine und Besprechungen

Um teilnehmen zu können, ist eine vorhergehende Einschreibung zum jeweils ausgeschriebenen Termin im TISS unter der LVA Diplomandenseminar notwendig. Dort finden Sie den Termin, sowie auch auf unserer Homepage www.wohnbau.tuwien.ac.at unter Diplom/ Prof. Brullmann und auf dem Infoscreen.
Die Diskussionen erfolgen für alle gemeinsam.
Es benötigt danach jedes Semester eine Neuabonnierung der LVA Diplomandenseminar seitens des Diplomanden

• Präsentation an der Abteilung

 
Für die Zulassung zur Diplomprüfung (durch das Dekanat organisiert) wird die Arbeit einige Wochen vor der Diplomprüfung an der Abteilung präsentiert. Für diese Präsentation muss die Arbeit komplett fertig sein: das Buch fertig gebunden, Pläne und Modelle fertig. Ein Buchexemplar bleibt unterschrieben an der Abteilung Wohnbau. In diesem Buch muss die Arbeit mit genau gleichem Buchtext, sowie Pläne und Modellfotos auf einer CD eingeklebt sein.
Zur Präsentation wird eine Jury geladen, bestehend aus Professor Brullmann,
einem Assistenten und eventuell einer externen Persönlichkeit.

Die Arbeiten werden aufgehängt und die Modelle aufgestellt, so dass das Gesamt-
konzept für die Jury einfach verständlich ist.
Die Präsentation dauert ca. 30 min bis 1 Stunde, davon wird ca. 20 min. lang
das Projekt vom Diplomanden erklärt, dann findet eine anschließende Diskussion
mit der Jury statt.
Die Benotung erfolgt unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es wird entschieden ob die
Arbeit zur Diplomprüfung „zugelassen“ wird oder nicht.
Diese Präsentation gilt als vorbereitende Phase zur Diplomprüfung. Das Projekt kann je
nach den Fragen und Bemerkungen der Jury für die Diplomprüfung ergänzt werden.

 

TU Wien, Institut für Architektur und Entwerfen, e253.2 Abteilung für Wohnbau und Entwerfen - Disclaimer - G Analytics